Wenn Mütter dauerhaft erschöpft sind – warum Selbstfürsorge die ganze Familie stärkt

Begleitung für Kinder und Jugendliche in psychotherapeutischer Praxis
Mareike Schuster

Heilpraktikerin für Psychotherapie

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Inhaltsverzeichnis

Wenn Verantwortung nie endet: warum Selbstfürsorge kein Luxus ist

Viele Mütter von Kindern mit Herausforderungen funktionieren über Jahre hinweg auf einem hohen Spannungsniveau.

Organisation.
Absprachen.
Therapien.
Schule.
Anträge.
Und dazwischen der ganz normale Familienalltag.

Abends bleibt oft die Frage:
War es genug?

Nicht nur körperliche Müdigkeit entsteht so, sondern eine tiefere Erschöpfung. Eine, die sich schleichend aufbaut.

Untersuchungen zeigen, dass Eltern z.B. von Kindern im Autismus-Spektrum deutlich häufiger unter chronischem Stress stehen als andere Eltern.

Das überrascht wenig.

Wer dauerhaft Verantwortung trägt und wenig Ausgleich erlebt, verliert irgendwann den inneren Spielraum.

Nicht, weil er schwach ist.
Sondern weil jedes Nervensystem Grenzen hat.

Selbstfürsorge ist deshalb keine Belohnung für „besonders anstrengende Tage“.
Sie ist eine Voraussetzung für Stabilität.

Wenn eine Mutter regelmäßig kleine Räume für sich schafft, verändert sich nicht nur ihr eigenes Empfinden.

Sie reagiert ruhiger.
Kann klarer bleiben.
Fühlt sich weniger ausgeliefert.

Kinder spüren diese Veränderung.

Nicht durch große Gesten.
Sondern durch Präsenz.

Selbstfürsorge bedeutet dabei nicht, alles perfekt auszubalancieren.
Sondern bewusst kleine Momente einzuplanen, die nichts mit Organisation oder Verantwortung zu tun haben.

Es braucht keine langen Auszeiten.

Manchmal reicht ein fester Termin in der Woche, der nur Ihnen gehört.
Ein Spaziergang ohne To-do-Liste.
Ein kreativer Ausgleich.
Oder einfach bewusste Zeit ohne Informationsaufnahme.

Entscheidend ist nicht die Dauer.
Entscheidend ist die Regelmäßigkeit.

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Manchmal reicht es, Schnee in die Luft zu werfen

Ein reguliertes Nervensystem wirkt ansteckend.

Wenn Sie ruhiger bleiben können, entsteht mehr Stabilität im Familiensystem.
Nicht weil Probleme verschwinden.
Sondern weil Sie weniger Energie verlieren.

Selbstfürsorge ist kein Egoismus.
Sie ist Teil verantwortlicher Elternschaft.

Wenn Sie das Gefühl haben, dauerhaft erschöpft zu sein oder sich selbst im Alltag kaum noch wahrzunehmen, kann es sinnvoll sein, genauer hinzuschauen.

In meiner Praxis begleite ich Mütter dabei, wieder mehr inneren Spielraum zu entwickeln und stabiler durch herausfordernde Phasen zu gehen.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass dieses Thema Sie oder Ihr Kind aktuell begleitet, können wir gerne gemeinsam darauf schauen.

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